Wien Holding
Wien Holding: Erfolgreich wirtschaften für Wien
75 Unternehmen sind derzeit unter dem Dach der Wien Holding vereint. Der Konzern befindet sich im Eigentum der Stadt Wien. Er erfüllt kommunale Aufgaben, ist privatwirtschaftlich organisiert und auf Ertrag ausgerichtet, unter Berücksichtigung gemeinwirtschaftlicher Ziele.
Der Konzern steht für zukunftsorientierte und nachhaltige Projekte, die den Wirtschaftsstandort sichern, das Wirtschaftswachstum ankurbeln, Arbeitsplätze schaffen und damit die Lebensqualität für die Menschen insgesamt erhöhen. Ein gelungener Mix aus Gewinn bringenden Wirtschaftsunternehmen und Unternehmen mit gemeinwirtschaftlichen Aufgaben sowie die Strategie, Partnerschaften mit privaten Investoren einzugehen, sind die Bausteine für den Erfolg.
Wirtschaftsmotor
Mit ihren Unternehmen ist die Wien Holding ein wichtiger Faktor für Wiens Erfolg als Wirtschaftsstandort und die Lebensqualität in der Stadt. Allein heuer investiert der Konzern über 166 Millionen Euro in Projekte wie die neue Schiffstation City am Schwedenplatz, den Hafenausbau, die Neue Therme Wien sowie zahlreiche Immobilienprojekte. Für die Jahre 2011 und 2012 ist ein Investitionsvolumen von 150 bzw. 160 Millionen Euro vorgesehen. Die Wien Holding-Unternehmen haben im Jahr 2009 mit rund 2.200 MitarbeiterInnen einen Umsatz von über 370 Millionen Euro erwirtschaftet. Auch die Umwegrentabilität, die der Konzern für Wien bringt, ist enorm und liegt bei über einer Milliarde Euro. Durch seine Tätigkeit sichert die Wien Holding mit ihren Unternehmen direkt und indirekt 15.000 Arbeitsplätze. Im Ranking der größten österreichischen Betriebe liegt die die Wien Holding unter den Top 300.
Fünf Geschäftsfelder
Die Wien Holding erfüllt als städtisches Unternehmen kommunale Aufgaben, ist privatwirtschaftlich organisiert und auf Ertrag ausgerichtet, unter Berücksichtigung gemeinwirtschaftlicher Ziele. Nicht Gewinnmaximierung um jeden Preis ist die Triebfeder, sondern Mehrwert für die Menschen, die Wirtschaft und die Lebensqualität zu schaffen. Der Konzern ist klar strukturiert und arbeitet in den fünf konkret definierten Geschäftsfeldern: Kultur, Immobilien, Logistik, Medien und Umwelt.
Kultur für Wien
Die Vereinigten Bühnen Wien mit dem Ronacher Theater, dem Theater an der Wien und dem Raimund Theater sowie die Wiener Stadthalle mit dem Hallenkomplex am Vogelweidplatz sind die Flaggschiffe im Geschäftsfeld Kultur- und Veranstaltungsmanagement. Auch vier Museen werden von der Wien Holding geführt: das Mozarthaus Vienna, das Haus der Musik, das Jüdische Museum Wien und das KunstHausWien. Mit der Wien Ticket gehört der Wien Holding auch eines der größten Ticketing-Service-Unternehmen Österreichs. Insgesamt machen die Kulturbetriebe der Wien Holding pro Jahr für bis zu 2,5 Millionen Menschen Programm. Die Wien Holding ist damit einer der größten Kulturanbieter in Europa.
Immobilien mit Mehrwert
Im Geschäftsfeld Immobilienmanagement entwickelt oder betreibt die Wien Holding Büro-, Gewerbe-, Technologie- und Spezialimmobilien in den Bezirken 1, 2, 3, 10, 14, 15, 18,19 und 22 bzw. ist an den jeweiligen Gesellschaften beteiligt. Aktuell befinden sich 15 große Immobilienprojekte in Bau bzw. in Entwicklung. So entsteht zum Beispiel im 14. Bezirk der Wirtschaftspark Breitensee. Ein alter Gewerbehof wird dort revitalisiert und um einen neuen Gebäudeteil erweitert. Der Konzern ist aber auch an Projekten wie der Neuen Therme Wien, den Biotech-Immobilien in St. Marx oder in der Muthgasse, der Messe Wien sowie dem Umbau des Palais Hansen zu einer hochwertigen Hotel- und Wohnimmobilie beteiligt. Eines haben diese Immobilienprojekte gemeinsam: Sie erfolgen immer unter dem Gesichtspunkt, das Umfeld und ganze Stadtteile aufzuwerten.
Wichtiger Logistik-Player
Die Wiener Hafen-Gruppe steht im Zentrum des Business Clusters Logistik und Mobilität. Derzeit wird der Hafen Wien zu einem der ganz großen europäischen Logistik- und Umschlagknoten ausgebaut. Mit der Central Danube Region GmbH ist die Wien Holding auch an jenem Unternehmen beteiligt, das den Twin City Liner, die Schnellbootverbindung zwischen Wien und Bratislava, betreibt. Auch die DDSG Blue Danube (Personenschifffahrt auf der Donau) gehört zur Wien Holding. Mit der TINA VIENNA Urban Technologies & Strategies GmbH verfügt die Wien Holding auch über ein Kompetenzzentrum für Urban Techologies & Strategies.
Medienprofi
Im Mittelpunkt des Geschäftsfelds Medien & Bildung steht die Kabel-TV-Wien. Als Multimedia-Unternehmen ist sie für Programmauswahl und Programmierung des Wiener Kabelfernsehens verantwortlich. Die Gesellschaft ist auch als Content-Produzent mit dem TV-Kanal W24, dem Kabel-Text im Kabel-TV-Infokanal sowie mit dem Internet-Dienst wienweb.at tätig. Auch die Gesamtkoordination des Standortes Neu-Marx, der zu einem Top-Medienstandort mit internationalem Format ausgebaut wird, obliegt der Wien Holding. Neu Marx ist bereits heute ein Hotspot der Wiener Medienwirtschaft. Am Standort befinden sich bereits Einrichtungen wie das Media Quarter Marx, in dem bereits heute mehr als täglich 40 Stunden Live-TV für ganz Europa produziert werden.
Für eine gesunde Umwelt
Das wichtigste Unternehmen im Business Cluster Umwelt ist die ebswien hauptkläranlage Ges.m.b.H. Pro Jahr reinigt die Anlage 220 Mio. Kubikmeter Abwässer auf biologische Art und Weise. Dank der hohen Reinigungsleistung verlässt die Donau die Stadt Wien in derselben guten Qualität, mit der sie in die Bundeshauptstadt gekommen ist. Übrigens: Im Jahr 2010 feiert die Hauptkläranlage ihren 30. Geburtstag.
Zukunftsorientierte Projekte
In den kommenden Jahren realisiert die Wien Holding eine Reihe von großen Projekten und investiert zum Beispiel in den weiteren Ausbau des Hafen Wien wie etwa in den Hochwasserschutz für den Hafen Albern. Unter dem Titel „Landgewinnung“ im Hafen Freudenau werden neue Flächen für Betriebsansiedlungen und neue Umschlageinrichtungen gewonnen. Im Immobilienbereich startet der Konzern noch heuer mit dem Bau des Wirtschaftspark Breitensee oder dem Projekt STAR22, einem Gebäudekomplex mit gemischter Nutzung im 22. Bezirk. Auch das Stadthallenbad wird um 17 Millionen Euro generalsaniert. Insgesamt beabsichtigt der Konzern, in den Jahren 2010 bis 2012 insgesamt 476 Millionen Euro zu investieren.

