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13:58 Uhr

Online, Konvergenzen oder digitaler Quatsch? Die Zukunft der Medien

Chaos, Krieg oder Aufbruch? Die Österreichischen Medientage 2010: 21. bis 23. September in der Wiener Stadthalle


First online – then Print? Eine überholte Debatte? „Medien übermorgen – eine Schimäre?“ „Abschied vom Free-TV?“ „Globale Vernetzung und Monopolisierung?“ - Sieht so die Zukunft der Medien aus?

 

Die Medienlandschaft morgen und übermorgen ist einer der Schwerpunkte an den 17. Österreichischen Medientagen, die erstmals in der Wiener Stadthalle stattfinden: neue Location, neuer programmatischer Ansatz und ausschließliche Fokussierung auf den Fachdiskurs.

 

Die beiden Google-Geschäftsführer Jürgen Galler und Karl Pall stellen in einem offenen Forum unter dem Titel „Trends in einer vernetzten Welt“ die Zukunftsszenarien des globalen Medienimperiums Google vor. Wird Google das Wissens-, Advertising- und Entertainment-Monopol der kommenden Jahre? Werden alle Channels beherrscht und kontrolliert und weiß Google alles über seine Consumer?

 

Oder werden Medien übermorgen, wie der US-amerikanische Blogging-Guru und Key Speaker Jeff Jarvis überzeugt ist, werden die mündigen Consumer selbst zu medialen Transmittoren werden und eine neue Demokratisierungswelt einleiten? Wird es den freien Zugang zu Medien überhaupt noch geben? Darüber werden Geschäftsführer von Verlags- und Kommunikationsunternehmen ebenso philosophieren wie neue Partizipationsmodelle skizzieren.

 

„Die Medien erleben derzeit“, so Medientage-Initiator und -Organisator Hans-Jörgen Manstein, „eine Strukturkrise wie noch nie in den vergangenen 50 oder 60 Jahren. Die Zukunft ist volatiler denn je, die Experimente und Innovationen der Gegenwart harren nachhaltiger Überprüfung. Es wird spannend und gleichzeitig dramatisch ernst.“

 

Konvergenz zieht sich wie ein roter Faden durch die Schwerpunktthemen: Ist die Zukunft der Medien die Verschmelzung aller Channels und Devices, oder wird es nach wie vor getrennte und für sich allein stehende Medienstrukturen geben? Kann der Consumer zum Prosumer werden oder fehlt ihm die Kompetenz dafür?

 

Partizipative Demokratisierung oder manipulative Globale Medien-Monopolisierung – die Graustufen zwischen den Extremen sind breit und differenziert.

 

Über die Österreichischen Medientage 2010:

Mit etwa 2.000 erwarteten Teilnehmern sind die Österreichischen Medientage die bedeutendste Fachkongressplattform der lokalen Kommunikationsbranche.  Im Jahr 2010 wurde die Wiener Stadthalle - Kongresshalle F – als Location ausgewählt, die in zwei Sälen Raum für Panel-Diskussionen und Key-Vorträge bietet. Die Österreichischen Medientage haben sich auch einem inhaltlichen und programmatischen Relaunch unterzogen. Der dreitägige, kompakte Fachkongress verzichtet auf die Medienmesse und weitet dafür das Themenportfolio aus. Um neue, auch branchenferne Zielgruppen zu erschließen, wurden nicht nur die Key Speaker mit interdisziplinären Ansätzen verpflichtet, sondern auch das Pricing verändert. Jeder der drei Tage kann für sich alleine gebucht werden – um 70,- Euro (Di, Mi) bzw. um 40,- Euro (Do). Die 4 Schwerpunktbereiche im Jahr 2010 sind: Wirtschaft und Philosophie, Politik und Gesellschaft, Zukunft der Medien und New Media.

 

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