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13:56 Uhr

Chaos, Krieg oder Aufbruch?

Die Österreichischen Medientage 2010: Die digitale Revolution . ein globales Gespenst?


Die digitale Revolution hat die Medien-, Marketing- und Kommunikationsindustrie in die größte Strukturkrise seit Jahrzehnten geführt. Der Umbruch ist umfassend und in den Folgen nicht abzusehen. Ist die digitale Revolution nur ein „globales Gespenst“, um das Kommunistische Manifest zu paraphrasieren, oder ist sie tatsächlicher Umsturz?

Mit Opfern und Siegern …

Diese Themen stehen im Mittelpunkt der 17. Österreichischen Medientage, die erstmals in der Kongresshalle F in der Wiener Stadthalle stattfinden und inhaltlich sowie programmatisch einem Relaunch unterzogen wurden: Fokussierung auf Fachthemen, Diskurs und Dialog im Vordergrund, Einbeziehung von wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Aspekten.

 

Mit Key Speakern wie dem Philosophen Richard David Precht, der Kommunikationswissenschaftlerin Miriam Meckel, dem New Media-kritischen Herausgeber und Autor Frank Schirrmacher und dem umstürzlerischen Web-Guru Jeff Jarvis wird die neue Fokussierung bereits deutlich: Medien- und Kommunikationswirtschaft in der Vernetzung mit Realpolitik und globaler Finanzwirtschaft. Nichts ist mehr selbstverständlich.

 

Die vier Schwerpunktthemen

Die Medientage verzichten 2010 auf die Clusterung nach traditionellen Branchen und Medienkategorien, sondern fassen Schwerpunktthemen zusammen: Medien in der gesellschaftspolitischen Verantwortung, New Media und die Überlebenszukunft der Medien, Politik-Wirtschaft und Medien, Online versus Offline oder Konvergenzen aller Devices.

 

In Panelen, die teilweise parallel zueinander und überlappend stattfinden, diskutieren die wichtigsten Meinungsführer und Repräsentanten der Medien- und Kommunikations- sowie Marketingwirtschaft. Brisante gesellschaftspolitische Themen werden ebenso angesprochen wie Fragen nach dem ökonomischen Überleben und zukünftigen Refinanzierungsmöglichkeiten von Medien und Media.

 

Die Österreichischen Medientage adressieren 2010 einen wesentlich breiteren Interessentenkreis, auch Nicht-Branchenteilnehmer werden als Besucher erwartet. „Wir haben die Preispolitik geändert, jeder Tag ist einzeln um 70 bzw. 40 Euro buchbar. Wir sind überzeugt, dass etwa 2000 Teilnehmer den spannenden Diskussionen folgen werden“, so die beiden Organisatoren Hans-Jörgen Manstein und Mag. Michael Himmer.

 

 

Über die Österreichischen Medientage 2010:

Mit etwa 2.000 erwarteten Teilnehmern sind die Österreichischen Medientage die bedeutendste Fachkongressplattform der lokalen Kommunikationsbranche.  Im Jahr 2010 wurde die Wiener Stadthalle - Kongresshalle F – als Location ausgewählt, die in zwei Sälen Raum für Panel-Diskussionen und Key-Vorträge bietet. Die Österreichischen Medientage haben sich auch einem inhaltlichen und programmatischen Relaunch unterzogen. Der dreitägige, kompakte Fachkongress verzichtet auf die Medienmesse und weitet dafür das Themenportfolio aus. Um neue, auch branchenferne Zielgruppen zu erschließen, wurden nicht nur die Key Speaker mit interdisziplinären Ansätzen verpflichtet, sondern auch das Pricing verändert. Jeder der drei Tage kann für sich alleine gebucht werden – um 70,- Euro (Di, Mi) bzw. um 40,- Euro (Do). Die 4 Schwerpunktbereiche im Jahr 2010 sind: Wirtschaft und Philosophie, Politik und Gesellschaft, Zukunft der Medien und New Media.

 

PR und Pressebetreuung:

Multiart PR Agentur GmbH
Dr. Helmut Strutzmann
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